Unsere Kompetenzen


Testzyklus


In einem sogenannten Testzyklus werden am Zyklusanfang die wichtigsten Hormone (Hormonstatus), Antikörper (Infektionsschutz) und weitere Werte, die im Zusammenhang mit Schwangerschaft von Bedeutung sind, im Blut bestimmt. Zusätzlich kann mit Ultraschall zu Zyklusbeginn die Funktionsreserve des Eierstocks abgeschätzt und ab dem 12. Zyklustag der Eisprung (Ovulation) und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) überprüft werden. Weitere Blutentnahmen in der zweiten Zyklushälfte geben Informationen über die Qualität des Eisprungs und die Funktion des Gelbkörpers.

Üblicherweise wird parallel dazu auch die männliche Fruchtbarkeit mit Hilfe eines Spermiogramms (mikroskopische Untersuchung einer Samenprobe) geprüft.

Es ist auch möglich, schon während des Testzyklus die Eileiterdurchgängigkeit zu prüfen. Meist geschieht dies mittels Ultraschalls (Kontrastmittelsonografie) oder über eine Bauchhöhlenspiegelung (Laparoskopie).

HORMONELLE STIMULATION

Die Eireifung und der Eisprung können mit Hormonen angeregt werden. Ist die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch ein verspäteter oder ausbleibender Eisprung, kann er mit einer Hormonbehandlung in Form von Tabletten oder Spritzen gefördert werden. Die Auswahl des Medikamentes, die Anwendungsform und die Dosierung werden individuell festgelegt.

Auch bei einem funktionierenden Spontanzyklus kann die hormonelle Stimulation die Schwangerschaftschance verbessern. Dadurch, dass der Eisprung medikamentös ausgelöst wird, kann gewährleistet werden, dass sich befruchtungsfähige Spermien zum idealen Zeitpunkt, nämlich kurz vor dem erwarteten Eisprung, im Eileiter finden.

Üblicherweise beginnt die Hormon-behandlung am dritten (spätestens fünften) Zyklustag nach einer Ultraschalluntersuchung. Wichtig ist, dass die Hormonbehandlung immer unter Ultraschallkontrolle durchgeführt wird, damit eine allfällige Gefahr von insbesondere höhergradigen Mehrlingen (Drillinge und mehr) rechtzeitig erkannt werden und die Therapie entsprechend abgebrochen werden kann. Vor der ersten Ultraschallkontrolle sollte deshalb kein ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfinden. Die Hormonbehandlung kann auch mit anderen Behandlungsverfahren kombiniert werden.

Spermiogramm


Die Samenanalyse gibt Aufschluss über die Fruchtbarkeit des Mannes und weitere Andrologische Probleme (z.B. Varikozele). Wir bieten nicht nur das Basis-Spermiogramm, sondern auch weiter, individuelle Möglichkeiten der Samenanalyse. Das Basis-Spermiogramm (BRONZE) beurteilten die Konzentration, Beweglichkeit und Form der Spermien.

Ein Spermiogramm (SILBER) ist empfohlen im Falle eines Kinderwunsches. Neben dem Basis-Spermiogramm werden weitere qualitative Parameter (z.B. Gradient Aufbereitung) bewertet.

Darüber hinaus kann eine sehr detaillierte Untersuchung der Samenzellen erforderlich sein. In diesem Spermiogramm (GOLD) ergänzen wir die bereits im SILBER-Modell vorhandenen Analysen mit dem DNA-Fragmentierungstest und dem HSA-Test (Hyaluron-Bindungstest).

INTRAUTERINE INSEMINATION (IUI)


Die IUI ist bei Paaren indiziert, bei welchen die Frau keine krankhaften Veränderungen von Gebärmutter oder Eileiter zeigt und deren Partner keine schwerwiegenden Einschränkungen der Samenparameter zeigt.

Die IUI besteht technisch gesehen aus einem Verfahren zur Auswahl der leistungsfähigsten Spermien. Die so gewonnene Samenprobe wird mittels Katheter in die Gebärmutter eingebracht. In der Regel handelt es sich dabei um ein schmerzfreies Verfahren, das nur wenige Minuten dauert.

Es gibt Varianten zu dieser Technik und unsere Gynäkologen werden Sie diesbezüglich gerne beraten. Die ersten drei Inseminationen werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

IN-VITRO-FERTILISATION (IVF)


Die In-vitro-Fertilisation mittels IVF-Technik ist eine der Methoden der assistierten Reproduktion. Auch hier werden, durch eine spezielle Aufbereitungstechnik, die leistungsfähigsten Spermien gewonnen.

Diese werden dann in einer Kulturschale mit den Eizellen zusammengebracht. Das Spermium allein wird dann den Befruchtungsprozess fortsetzen, auch wenn ihm der Weg bis zur Eizelle im Labor erleichtert wurde.

INTRAZYTOPLAS-MATISCHE SPERMIEN-INJEKTION (ICSI)

Die In-vitro-Fertilisation mit der ICSI-Methode ist die fortgeschrittenste Form dieser Techniken, die bei ungenügender Samenqualität durchgeführt wird. Um ihren Reifegrad zu beurteilen und die Injektion zu erleichtern, werden die Eizellen nach der Entnahme enzymatisch freipräpariert. Die Injektion des Spermas erfolgt mithilfe eines Mikromanipulators unter dem Mikroskop. Der Labormitarbeiter sucht ein optimales Spermium aus, immobilisiert dieses und setzt es mittels feiner Injektionspipette direkt in die Eizelle. Das Verfahren ist kompliziert und erfordert hochqualifiziertes Laborpersonal.

Ist die Spermaqualität und -quantität extrem eingeschränkt, beziehungsweise, wenn gar keine Spermien im Ejakulat gefunden werden, können Spermien direkt aus dem Hodengewebe entnommen werden und in die Eizelle eingebracht werden.

TROPHEKTODERMBIOPSIE FÜR PGT

Präimplantationsdiagnostik ist ein Verfahren, das vor der Implantation verwendet wird, um genetische Defekte in Embryonen zu erkennen, bevor diese in die Gebärmutter eingesetzt werden. Unser Labor hat die Zulassung für dieses hoch komplexe Verfahren seit dem Frühling 2021.

KRYOKONSERVIERUNG

KRYOKONSERVIERUNG VON ZYGOTE-EMBRYONEN-BLASTOZYSTE

Wenn aus verschiedensten Gründen Embryonen nicht eingesetzt (transferiert) werden sollen, werden sie kryokonserviert, also bei tiefen Temperaturen gelagert. Die Vitrifikation ist ein Verfahren, welches sich in den letzten Jahren etabliert hat und sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Überlebensrate der Zellen nach dem Erwärmen wurde von etwa 80% auf 98-99% erhöht.

Die Eizell-Vitrifikation wird häufig zur Erhaltung der Fruchtbarkeit bei Krebspatientinnen vor einer Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt.

Diese Methode eignet sich aber auch, um die natürliche Alterung der Eizellen zu umgehen, wenn durch verschiedene Umstände bedingt die Familienplanung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, beispielsweise wenn kein Partner vorhanden ist.

Unser umfassendes Angebot Ihren Kinderwunsch zu erfüllen

GEA IVF AG

Dorfplatz 1

6330 Cham

Tel.: +41 (0)41 784 01 81

Email: info@gea-kinderwunsch.ch

TELEFONISCHE ERREICHBARKEIT

Montag, Mittwoch, Freitag

10.30 bis 13.00 Uhr | 14.00 bis 16.30 Uhr

Dienstag, Donnerstag

07.45 bis 13.00 Uhr | 14.00 bis 16.30 Uhr